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Wer Sind Wir?


Paul ist 1939 in Zürich geboren worden und ist auch dort aufgewachsen Nach seiner Ausbildung zum Primarlehrer und einer kurzen Lehrtätigkeit entschied er sich für die Schweizer Armee. Bei dieser flog er im Ueberwachungsgeschwader Flugzeuge der Typen Venom und Hunter und bildete als Fluglehrer Rekruten zu Piloten aus. Daneben nahm er an der Universität ein Mathematikstudium auf. Noch vor seinem Abschluss holte ihn die SWISSAIR von der Schulbank und bildete ihn zum Linienpiloten aus. Während 28 Jahren flog er in der Welt umher und frönte dabei ausgiebig seiner Leidenschaft dem Sammeln von Schmetterlingen. lm Appenzellerland, wo wir die letzten 14 Jahre gelebt haben, entstand eine grosse Sammlung.



Gabi wurde 1955 geboren und ist im appenzellischen Teufen aufgewachsen. Nach einer 3-jährigen Lehrertätigkeit an der dortigen Primarschule zog es sie in die Ferne. Die Freude am Kontakt mit Menschen liess sie viele Jahre den Beruf des Flightattendant bei der SWISSAIR ausüben. Als Ausgleich zur Fliegerei begann sie bald Marionetten zu bauen und auch zu verkaufen. Auch sie packte die Sammeileidenschaft; aber bei ihr waren es Puppen, welche aus allen Ländern nach Hause gebracht wurden. Mittlerweile sind es über 5000 Ausstellungsstückel die das 1992 eröffnete Puppenmuseum "Waldfee" an unserem früheren Wohnort in Wald im Appenzellerlandl beherbergt. Auch hier in Costa Rica zieren ihre handgefertigten Marionetten, vornehmlich Figuren aus der Opernwelt, die Wohn- und Schlafräume.


Mit Pauls früher Pensionierung als Flugkapitän bot sich uns die Gelegenheit an einem wärmeren Ort nochmals etwas völlig Neues aufzubauen. Im März ,1995 fanden wir während eines Ferienaufenthaltes in Costa Rica das Gesuchte. Ein grosses Stückr Urwald zum Sammeln von Schmetter1ingen für Paul, schön gelegen für den Aufbau eines besonderen Guesthouse für Gabi. Das Ganze nicht allzuweit weg vom Flughafen entfernt, falls einen das Fernweh packt oder wenn im europäischen Sommer das Puppenmuseum ruft.


Im Mal 1995 unterzeichneten wir den Kaufvertrag für das 52,4 Hektaren grosse Gelände. Wieder zurück in der Schweiz machten wir uns daran, Pläne zu schmieden und auch zu zeichnen. Es galt nun einen Teil der Brücken in der alten Heimat abzubrechen, was vor allem hiess, aus verschiedenen politischen Aemtern zurückzutreten und zu packen. ein kleines, im Rohbau bestehendes Häuschen eingangs der Finca bot sich opitmal zum Ausbau an um während der eigentlichen Bauphase in der Nähe der Baustelle ein Dach über dem Kopf zu haben. Im November des gleichen Jahres ( 1995) zogen wir in die Casita ein; anfangs Februar erhielten wir die Bewilligung für unser Bauvorhaben. Schon anderntags fing der Bagger mit dem Aushub an. Dank eines tüchtigen schweizer Bauführers, einer effizienten Bauequippe und nicht zuletzt unserer täglichen Anwesenheit, konnte die ganze Anlage innert neun Monaten fertiffestellt werden. Was aber nicht heisst, dass alle Abläufe sofort dicht waren jede Glühbirne Strom hatte. Noch heute bietet jeder Tag irgend eine Ueberraschung und Paul geht die Arbeit nie aus. Aber wenn wir jeweils abends auf der Veranda die traumhafte Aussicht geniessen, wissen wir, dass wir im Mai 1995 einen richtigen Entscheid gefällt haben. Da es andererseits aber doch auch schwieris ist, uns ganz von unserem schönen, 200-jährigen Bauernhaus im Appenzellerland zu trennen, verbringt vor allem Gabi in der costaricanischen Regenzeit (Mai bis Oktober) einige Wochen in der Schweiz, um auch die Familie, die dortigen Freunde, das Puppenmuseum und kulturelle Anlässe zu geniessen. Nicht zu vergessen ist auch die zur Tradition gewordene Opernwoche in Verona Ende Juli, zu der sogar Paul jewils von Ubersee her anreist.


Wir beide haben keinerlei Hotelfachausbildung, aber durch unseren Beruf haben wir unzählige Hotels gesehen und uns gemerkt, worauf es ankommt und was nötig ist, damit man sich wohlfühlt. Kleine Details sind uns genau so wichtig wie individuelle Betreuung.


Die Fülle der Insektenwelt des tropischen Urwaldes hat, wie könnte es anders sein, Paul inzwischen veranlasst, eine neue Sammlung aufzubauen. Sie kann in einem extra dafür gebauten Häauschen beim Biotop unten angeschaut werden. Darin befinden sich nur Insekten (und manchmal auch anderes Getier), die auf unserer Finca vorkommen.




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